Rolling Stones: ältere Herren bleiben jung.

Tickets für LIVE-Konzerte der Rolling Stones waren für die Generation „Boomer“ zu jeder Zeit fast zu teuer. Und „ältere Herren“ auf der Bühne, das war auch schon immer so. Die waren – ach wie erstaunlich 😉 – immer ein ganzes Stück älter als ich. 1990 in Hannover schon, jetzt wieder. (Rolling Stones waren auch 82 in Hannover und auch 98. 1990 waren die so um die 50, für mich als Schüler uralt … und mit 50 oder 60 DM unbezahlbar.)

Aber: „Sympathy for the devil“ hält Band und Konzertbesucher ewig jung. Hier eine Kurzgeschichte / Glosse um Band und Publikum.


„Was willst du auf einem Rolling Stones-Konzert?“ Meine Antwort: Ich bin ein Seuchen-Opfer des ewigen Stones-Hypes . …. und hab ein Diplom in Altenpflege! Ich bin also perfekt, um den weit über 70-jährigen und 80 Jährigen Rock-Opas zu huldigen: das Fachwissen für den Konzertbesuch hab ich!

Tickets? Fehlanzeige. Ausverkauft in Minuten. … und teuer.

Das war schon immer so: die Band ist nach wie vor über dem Alter meiner Eltern, teuer waren schon die 60 Mark 1990 (für mein damaliges Portemonnaie) und ausverkauft waren die auch schon immer.

Dabei wäre ich doch so qualifiziert für den Konzertbesuch:

Ich könnte Batterien der Hörgeräte wechseln, Rollatoren checken, Kompressionsstrümpfe richten. Aber? Wird wohl nur ein Platz weit weg von der Bühne, denn vorne kostet’s ein Vermögen.

I’m a man of wealth and taste“, singt Mick. Klar, steinreich. Aber für die Ticketpreise verkauf ich meine Seele an Luzifer. Vielleicht hilft ja die Krankenkasse – immerhin stehen vier Pflegefälle auf der Bühne und 80.000 im Publikum.

Die Band beweist: Alkohol und Rauch konservieren. Eine Bewohnerin aus dem Altenheim gab mir Zigaretten – dieselben, die Keith jung halten.

Mal sehen ob in diesem Leben noch mal die Stones live sehen werde.


Rollings Stones: der beste Song, finde ich.

Hmmmm, diese Kurzgeschichte / Glosse ist nicht so recht gelungen. Aber ein guter Grund, Sympathy for the devil hier mal einzubauen und immer zu hören, wenn ich gerne mal in ein LIVE Konzert der Stones gehen würde. Aber da werden wohl die Logen an Start-Ups und Sponsoren der Band vermietet, im „normalen“ Publikum deren Angestellten mit VIP-Freikarten vom Arbeitgeber gesponsert, gepaart von Influencern, die die besten Fotos vom Konzert posten wollen. Ich glaub, der Zug zum Konzert der Stones ist für mich abgefahren.

Ist das im ersten Satz eigentlich „Giesela“? … die, damals aus der ersten Klasse?


Trichter Disco, Niebüll (kurz vor Sylt. Aber über den Bahndamm bin ich damals auch nur als Eisverkäufer gekommen, nicht als Urlauber. Schülerjob.)


Ach ja: ob die Rollings Stones in diesem Jahrzehnt hier in Deutschland oder Umzu auftreten, weiß ich noch nicht. Wunschdenken hat mich beim Schreiben geleitet.